Krebsprophylaxe wirkt Wunder – 40% aller Erkrankungen wären nämlich durch modifizierbare Lebensstilfaktoren vermeidbar (Quelle: wcrf.org)! Klingt doch simpel und dennoch ist Krebs heute bei uns die zweithäufigste Todesursache sogar Todesursache Nr.1 unter den 35-69jährigen. Selbstfürsorge, weit über die Vorsorgeuntersuchungen hinaus, ist daher nicht nur ein Modetrend sondern rettet Leben!
Selbstfürsorge durch guten Lebensstil und Früherkennung
- Epigenetik beweist Handlungsspielraum: Dieses Spezialgebiet der Genetik dokumentiert heute klar – wir sind KEINE Marionetten unserer Gene. Sie sind vielmehr die „Software“ für unsere Möglichkeiten. Welche davon wir realisieren, liegt zum großen Teil an unserem Lebensstil.
- Ernährung wirkt: Pflanzenbetonte, antientzündliche Ernährung ist Key-Faktor für Gesundheit. Sie liefert z.B. sekundäre Pflanzenstoffe wie Sulforaphan (aus Brokkoli), die wie Schalter Entzündungsprozesse runterfahren können. Mikronährstoffmängel, bedingt durch Krankheit, Medikamente oder Lebensalter sollten unbedingt ausgeglichen werden!
- Das Mikrobiom – Schutzschild im Darm: Rund 80 % unseres Immunsystems sitzen im Darm. Eine ballaststoffreiche Ernährung füttert die guten Bakterien, die u.a. kurzkettige Fettsäuren produzieren. Das sind ebenfalls wichtige Stoffe, die im gesamten Körper entzündungshemmend und krebshemmend wirken.
Studien zeigen: Eine Erhöhung des Ballaststoffanteils um 5 Gramm -18% Sterblichkeit durch Darmkrebs, -14% Mortalität insgesamt. - Vitamin D – Master der Zellteilung: Was viele nicht wissen – Vitamin D ist nicht nur wichtig für die Knochen. Es wirkt als Hormon direkt auf unsere Gene, kontrolliert eine geregelte Entwicklung von Zellen und fördert die Apoptose – den programmierten Tod entarteter Zellen. Studien zeigen, dass ein optimierter Spiegel die Krebssterblichkeit in der Bevölkerung um bis zu 13% senken könnte (RKI). Wichtig: Messen statt raten und richtig supplementieren; (in unserer Praxis sehen wir deutlich: ein „bisschen Sonne“ reicht bei vielen nicht)!
- Chronobiologie & Schlaf: Während wir schlafen, arbeitet die „Müllabfuhr“ (Autophagie). Melatonin ist nicht nur ein Schlafhormon, sondern eines der stärksten körpereigenen Antioxidantien. Wer regeneriert, repariert Zellschäden effektiver.
- Stressmanagement & Nervensystem: Chronischer Stress drosselt die Aktivität unserer natürlichen Killerzellen (NK-Zellen). Achtsamkeit ist also biologisch notwendige Immunpflege, ganz einfache Maßnahmen haben bereits große Wirkung: z.B. schon ein täglicher Sparziergang von 15 min in der Natur
- NICHT ZU VERGESSEN – Vorsorgeuntersuchungen: bitte auf die Chance zur Früherkennung nicht verzichten! Untersuchungen wie Mammographie, PSA-Test und Koloskopie können die Heilungschancen durch rechtzeitige Intervention massiv erhöhen.
Fazit: Vorsorgen statt „Warten bis der Hut brennt“
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1. Allgemeine Statistiken & Relevanz:
- Statistisches Bundesamt (Destatis, 2024/2025): „Todesursachenstatistik 2023/2024“. Bestätigt Krebs als zweithäufigste Todesursache mit ca. 230.000 Fällen pro Jahr (ca. 22-23 % aller Sterbefälle). [Quelle: destatis.de]
- Robert Koch-Institut (RKI): „Bericht zum Krebsgeschehen in Deutschland“. Belegt die hohe Relevanz von Krebs als häufigste Todesursache in der Altersgruppe der 35- bis 69-Jährigen. [Quelle: rki.de]
2. Präventionspotenzial durch Lebensstil:
- World Cancer Research Fund (WCRF) / AICR (2024): „Cancer Prevention Recommendations“. Die Expertenorganisation bestätigt, dass ca. 40 % aller Krebserkrankungen durch Modifikation von Lebensstilfaktoren (Ernährung, Gewicht, Bewegung) vermeidbar wären. [Quelle: wcrf.org]
- WHO (Weltgesundheitsorganisation): Factsheets zu Non-communicable diseases (NCDs), die den Einfluss von Umwelt und Lebensstil auf das Krebsrisiko betonen.
- Krebsprophylaxe durch Ballaststoffe – +5 Gramm / Tag: *) Aune D et al, BMJ 2011
3. Fokus Vitamin D & Krebssterblichkeit:
- Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ, 2021/2023): Meta-Analysen unter der Leitung von Prof. Hermann Brenner.
- Kernaussage: Eine tägliche Vitamin-D-Supplementierung (insb. bei Über-50-Jährigen) könnte die Krebssterblichkeit um ca. 12-13 % senken.
- Berechnung: Hochgerechnet ließen sich allein in Deutschland dadurch ca. 30.000 Krebstodesfälle pro Jahr vermeiden. [Quelle: dkfz.de]
- Studie: Brenner H, et al. (2023) zum Einfluss von Vitamin D auf Entzündungsmarker bei Krebspatienten.
4. Epigenetik & Ernährung:
- Sulforaphan & Krebs: Diverse Studien zur Wirkung von Isothiocyanaten aus Kreuzblütlern (Brokkoli) auf die HDAC-Inhibition (epigenetische Regulation). (Z.B. Houghton et al., Journal of Oncology).
- Mikrobiom: Forschung zu kurzkettigen Fettsäuren (Butyrat) und deren protektiver Wirkung auf die Darmbarriere und das Immunsystem (Z.B. Nature Reviews Cancer).




