Viele Menschen klagen besonders im Frühjahr häufig über Müdigkeit und Konzentrationsprobleme. Was dahinter steckt und mit welchen natürlichen Mitteln Du wieder in Deine Energie kommen kannst, erfährst Du hier.
Ursachen für Frühjahrsmüdigkeit
Maßnahmen für mehr Energie
Mehr Licht, mehr Tatendrang
Mit dem Zuwachs an Tageslicht sinkt der Spiegel unseres Schlafhormons Melatonin während Serotonin, das Hormon für gute Stimmung und Antrieb, zunimmt. Diese Umstellung kostet aber zunächst zusätzliche Energie.
Kreislauf & Temperaturregulation
Steigende Temperaturen führen dazu, dass sich die Blutgefäße erweitern. Der Blutdruck kann etwas absinken – das macht so manche von uns schneller schlapp oder müde.
Stoffwechselaktivierung
Im Winter ist der Körper eher auf Energiespeicherung programmiert. Lichtmangel und Kälte erhöhen den Appetit und das Verlangen nach schwereren Nahrungsmitteln. Im Frühling fährt aber der Stoffwechsel wieder hoch, eine Umstellung, die ebenfalls mehr Kraft kostet.
Leber im Aufräummodus
Die Leber wird in den Wintermonaten oft stärker beschäftigt durch schwere Kost und vor allem durch vermehrten Genuss von Zucker und isolierten Kohlenhydraten. Die Überschüsse dieser isolierten Kohlenhydrate werden aber von der Leber in Fett umgewandelt und im Bauch eingelagert.
Ernährung & überschüssige Kilos
Wenn Du über den Winter zugenommen hast, läuft der Stoffwechsel oft etwas träger. Kommt Übergewicht dazu, hat die Leber oft noch mehr zu tun. Sie arbeitet nun ohnedies schon auf Hochtouren, während Dein Körper gleichzeitig versucht, in den „Frühlingsmodus“ umzuschalten – das raubt viel Energie.
Versorge Deinen Körper mit leichter, frischer Nahrung, Bewegung und ausreichend Flüssigkeit! Damit läuft diese Umstellung deutlich schneller.
Was jetzt absolut kontraproduktiv wäre: Getränke die „Flügel verleihen“ – also mehr als 3-4 Kaffee pro Tag und Energydrinks, die zwar einen kurzfristigen Energieschub verursachen, was aber trügerisch ist. Sie belasten nämlich Deine Entgiftungsorgane Niere und Leber durch schädliche Inhaltsstoffe und verlangsamen so den Stoffwechsel!
Hohe Wasserzufuhr hilft bei der Ausschwemmung von Schadstoffen und aktiviert den Stoffwechsel; im Durschnitt sind je nach Körpergewicht mindestens 2-2,5 l Flüssigkeit pro Tag optimal.
Hohe Ballaststoffzufuhr hilft Deinem Darm beim Entgiften – sie binden überschüssiges Cholesterin und Schadstoffe, verstärken die Darmperestaltik wodurch die Ausscheidung beschleunigt wird und ernähren Dein Darmmikrobiom. Auch eine Kur mit Huminsäuren oder Zeolith kann diesen Prozess beschleunigen. Für nähere Hinweise melde Dich gerne – mit ein paar individuellen Empfehlungen, kannst Du selbständig die richtigen Maßnahmen setzen.
Bitterstoffe, Heilkraft aus der Natur
Bitterstoffe sind ein zusätzlicher Boost für Deine Leber, fördern den Gallenfluss und aktivieren damit Verdauung und Stoffwechsel. Es scheint kein Zufall zu sein, dass die Natur gerade im Frühjahr viele Kräuter und Pflanzen mit hohem Gehalt an Bitterstoffen hervorbringt.

Ein kleiner Blick noch auf die Steuerungszentrale unseres Stoffwechsels – unsere Leber. Durch den westlichen Lebensstil – geprägt von schlechter Ernährung mit vielen isolierten Kohlenhydraten, Nahrungsmittelzusatzstoffen, Rückständen von Pestiziden und Umweltgiften in der Nahrung, Alkohol, Medikamenten usw. – gerät sie aber bei Vielen stark in Bedrängnis. Oft wird auch ein Teil der Leberzellen durch Fetteinlagerung an der Arbeit gehindert oder sie ist einfach „nur“ mit der Entsorgung von Altlasten, die sich während der Wintermonate angesammelt haben, überfordert. Durch diese Einschränkungen der Leberfunktion läuft der gesamte Stoffwechsel schlechter. Zusätzlich steigt auch der Energieverbrauch, was die Betroffenen schlicht und einfach müde macht.
Die gute Nachricht: Die Leber hat unheimliches Regenerationspotential und selbst eine Fettleber kann sich meist noch erholen. Wenn Du mehr über Lebergesundheit erfahren willst, lies meinen Artikel für den Gesundheitspark Speising.

